Studie: Fernsehen 2.0 – Zusammenfassung

Eine kurze Zusammenfassung meiner BAKK-Seminararbeit, die ich hier in 3 Teilen veröffentlicht habe.

Das Vorwort beschäftigt sich mit der Problematik der Recherche bzw. des subjektiven Information-Overload, den verwendeten Tools und einem Einstieg in das Thema.
Teil 1 fokussiert sich auf die Downloadarten und den rechtlichen Background des Serienkonsums über das Internet.
Teil 2 wirft einen Blick auf die Gründe des Downloads und auf die Beliebtheit der hierzulande üblichen Synchronisation.
Teil 3 untersucht, welche Serienarten wo konsumiert werden, was bei den Downloads wichtig ist und was mit ihnen nach Konsum passiert.

Die wichtigsten Ergebnisse kompakt zusammengefasst:

78% der Social Media NutzerInnen konsumieren Serien über das Internet!
Nicht-KonsumentInnen ist der Download zu umständlich/unbequem und/oder sie sehen sich Serien nur im TV an.

Die meisten wissen, dass der Upload von Serien illegal ist!
Bittorrent (= mit Upload) ist trotzdem die am meisten genutzte Downloadform und die Gefahr, erwischt zu werden, wird allgemein als niedrig angesehen.

DownloaderInnen von Fernsehserien hassen deutsche Synchronisierungen!
80% sehen Serien am liebsten im O-Ton, 30% ausschließlich.

Die meisten Downloads erfolgen, weil eine Serie noch nicht ausgestrahlt wurde,
weil sie nicht im O-Ton zu sehen ist und/oder weil kein Kauf möglich ist!

(“trifft zu” und “trifft eher zu” zusammengefasst)

Online-KonsumentInnen von Serien hätten nichts gegen Bezahldienste!
Um durchschnittlich etwa 1,30€ würden potentielle Kunden eine Serie kaufen, für 1€ mieten. 14,20€ wäre ihnen eine Flatrate wert.

Von OnlinekonsumentInnen werden etwa 60% mehr Serien übers Web als über TV gesehen!
Vor allem Serials sind sehr beliebt. Wenn sie heruntergeladen werden, werden sie danach auch meist archiviert.

Etwa ein viertel der UserInnen umgeht Ländersperren, um an exklusiv amerikanische Gratis- und/oder Bezahldienste zu kommen!
Meistens werden diese Sperren via VPN- oder Proxy-Server umgangen.

Gut. Das wars von mir. Ich hoffe, es war interessant. Diese BAKK-Arbeit hat mich in etwa 150€ gekostet (Wege, Druck, Recherche, Statistiktools, Bücher, …). Rechnet man die Arbeitszeit und das Hosting für diese Veröffentlichung hier mit ein, dann noch viel viel mehr. Wer mich finaziell unterstützen will, damit ich auch zukünftig meine Sachen, von Forschungsarbeit bis Kurzfilm online stellen kann, kann dies über den Flattr-Button hier unten, den Donate-Button von Paypal rechts oben oder über den Donate-Button von Flattr tun!

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